Hausrat Die erste eigene Wohnung: Alles Wichtige zu Kosten, Planung & Tipps
Schlüsselübergabe für die erste eigene Wohnung – und schon geht das Abenteuer Einrichten los! Einige Sachen sind sofort klar: Ein Bett muss her, WLAN eingerichtet werden, dazu noch ein Tisch und mindestens ein Stuhl. Was ist denn sonst nötig? Und worauf musst Du vorm, beim und nach dem Umzug achten? Wir zeigen Dir, um was Du Dich neben dem Üblichen am besten direkt kümmerst, damit Du Dich sofort wohlfühlst in Deinen ersten eigenen vier Wänden.
Inhalte
Endlich raus aus dem Kinderzimmer und rein ins eigene Leben! Die erste eigene Wohnung fühlt sich nach einer Menge Freiheit an. Niemand, der Dir sagt, wann Du ins Bett sollst, wie viel Du aufräumen musst und welche und wie wenig oder viel Deko okay ist. Klingt toll, oder?
Gleichzeitig kommen mit dem Auszug plötzlich Themen auf den Tisch, die vorher nie akut waren: Miete, Verträge, Einrichtung, Versicherungen.
In diesem Artikel bekommst Du genau die Antworten, die Dir den Start erleichtern, vom Pro & Contra über die Planung und den Kosten bis hin dazu, was Du in Deinen neuen Headquarters brauchen könntest.
1. Pro & Contra für die erste eigene Wohnung
Bist Du noch am überlegen, ob Du überhaupt zuhause ausziehen und den Sprung in die Selbstständigkeit wagen solltest? Die Entscheidung für die erste eigene Wohnung ist nicht nur nervige Planung und Kistenpacken – sie verändert Deinen Alltag grundsätzlich.
Hier ein kleines Pro und Contra für eine eigene Wohnung:
Vorteile
- Unabhängigkeit. Du gestaltest Deinen Alltag so, wie Du willst und musst (fast) niemanden nach Erlaubnis fragen
- Es ermöglicht Dir auch Leben nach Deinem eigenen Rhythmus.
- Eine Wohnung nach Deinem Geschmack einrichten (innerhalb finanzieller Grenzen 😉) macht irre viel Spaß und kann sehr befriedigend sein und sich positiv auf die Lebensqualität auswirken und nicht zuletzt der Beziehung zu Deinen Eltern eine neue Dimension geben
- Du lernst, Verantwortung zu übernehmen und die Dinge zu wuppen, wie sie kommen. Learning by Doing!
- Du wirst selbstständiger, ganz automatisch.
Nachteile
- Fixkosten, v.a. Miete und Nebenkosten, graben ein echt großes Loch ins Budget und müssen u.U. mit einem Extra-Minijob finanziert werden.
- Die Organisation des Haushalts, von Tagesabläufen, Verträgen und vielem mehr liegen nun bei Dir.
- Deine Verantwortung ist entsprechend hoch – und gerade zu Anfang kann einen das ganz schön überfordern.
Viele junge Menschen ziehen für die Ausbildung, das Studium oder den ersten Job aus dem Elternhaus aus. Das passt auch gut, denn so wächst man nicht nur beruflich mit seinen Aufgaben, sondern auch in anderen Lebensbereichen.
2. Vor dem Umzug: Was muss ich bei der Planung der ersten Wohnung beachten?
Du beziehst also bald Deine erste Wohnung. Was musst Du beachten, damit alles rund läuft?
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- Budget festlegen: Wie viel kannst Du monatlich ausgeben? Die Miete sollte etwa 30–40 % Deines Einkommens nicht überschreiten, das sagt zumindest die Theorie. Überall, wo das nur noch frommes Wunschdenken sein kann (Grüße an die großen und mittlerweile auch mittelgroßen Uni-Städte!), muss an anderen Stellschrauben gedreht werden, also am Einkommen und den restlichen Ausgaben. Irgendwie musst Du über die Runden kommen.
- Zusätzliche Kosten einplanen: Neben der Miete gibt es beim Einzug die Kaution und später Strom, Internet, GEZ und so weiter.
- Mietspiegel checken: So erkennst Du schnell, ob ein Angebot realistisch ist, gerade in einer fremden Stadt. Bei unverschämt hohen Angeboten kannst Du Dich auch an Mietervereine und staatliche Prüfstellen wenden. Hier kannst Du auch Deine Rechte als Mieter durchsetzen – theoretisch.
- ÖPNV und Wege zur Uni, Ausbildung & Arbeit checken: Kommst Du gut durch die Stadt? Brauchst Du ein Fahrrad oder Auto?
- Sonstige Infrastruktur in der Gegend anschauen: Wo gibt es Supermärkte, Ärzte, günstige Restaurants, Bars?
- Lärmquellen, Lichtverhältnisse & Zustand der Wohnung/Nachbarschaft: Wie laut ist die Straßenbahn vor der Tür, wie viel bzw. wenig Sonne kommt durch die Fenster, schimmelt es im Bad, wie alt sind die Fenster? Wie ist die Nachbarschaft, hängen schon im Hausflur passiv-aggressive handgeschriebene Zettel vom Kontroletti-Nachbarn aus dem 2. Stock? Sowas erzählt viel darüber, wie die Hausgemeinschaft funktioniert.
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- Bürgschaft klären, falls nötig: Ein Familienmitglied kann gegenüber dem Vermieter als Bürge eingetragen werden, quasi als zahlungsfähiges Backup.
- Staffelmiete oder Indexmiete erkennen & verstehen: Damit kommt man fast nie gut weg, schau also vorher, was das in zwei oder drei Jahren für Deine Miete bedeuten kann.
- Girokonto, Stromanbieter & Internet: Vieles lässt sich bereits vor dem Einzug organisieren.
- Termin beim Bürgeramt machen: Ummelden muss man sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug. Außerdem kannst Du bei der Gelegenheit auch bei der Bank, in Online-Konten etc. Deine neue Adresse einragen.
- Helfer organisieren bzw. Umzugsunternehmen buchen: Wer kann helfen und hat Zeit? Freunde, Familie oder doch lieber einmal mit Profis arbeiten?
- Reihenfolge beim Ein- & Auspacken überlegen: Besonders wenn’s in eine kleine Wohnung oder WG-Zimmer geht, schützt das vor Chaos wegen Platzmangel.
- Putz- & Haushaltsroutinen planen: Wo/wann wird Wäsche gewaschen, wie soll der Putzplan aussehen (besonders in WGs immer wieder ein Streitthema), wer geht Lebensmittel kaufen?
- Erste-Hilfe-Basics besorgen: Ein Verbandkasten, Notfallkontakte, Pflaster und eine minimalistische Haushaltsapotheke sind für den Fall der Fälle nie verkehrt.
- Versicherungen klären: Als würden wir diesen Punkt vergessen 😉 Mehr dazu weiter unten.
3. Die erste eigene Wohnung mieten: Wichtige Dokumente für die erste Wohnung
Wenn Du eine Wohnung gefunden hast, brauchst Du bzw. der Vermieter einige Unterlagen, die Du schon vorbereitet haben solltest – beim Thema Mieten geht’s vor allem um Tempo!
3.1 Mieterselbstauskunft & Einkommensnachweise
Vermieter wollen wissen, ob Du zuverlässig bist, Deine Miete zahlen kannst und möglichst wenig Stress verursachst.
Typischerweise fragen sie nach:
- Gehaltsnachweise (z.B. Kontoauszug, Arbeitsvertrag, BAföG-Bescheid, Kindergeldbescheid), Ausbildungsvertrag
- Mieterselbstauskunft (findest Du online, sie enthält Angaben zu Deiner Person, Beruf, der Anzahl der einziehenden Personen, dem Einzugstermin und weitere Infos wie ob Du Haustiere hast)
- Bei Studierenden oft eine Mietbürgschaft der Eltern
3.2 Welche Unterlagen braucht der Vermieter noch?
Je nach Vermieter kommen noch dazu:
- Das Bewerbungsformular, das sie Dir zum Ausfüllen senden, wenn Du infrage kommst
- SCHUFA-Auskunft
- Kopie vom Personalausweis
- Heute erstellen viele Interessenten ganze Mappen inkl. Deckblatt und einer Art Motivationsschreiben …
3.3 Mietvertrag
Der Mietvertrag regelt alles zu Deinem neuen Zuhause, sobald Du es gefunden hast. Schau Dir folgende Punkte unbedingt an:
- Höhe der Kalt- und Warmmiete
- Nebenkostenregelung
- Kündigungsfristen
- Höhe der Kaution, oft 2 bis 3 Monatsmieten
Nimm Dir Zeit beim Lesen. Gerade bei der ersten eigenen Wohnung lohnt sich ein genauer Blick auf die Vertragsdetails.
Tipp: Und wenn Du mal Probleme mit dem Vermieter bekommen solltest und Dein gutes Recht bekommen möchtest, kann eine Rechtsschutzversicherung Dir den Rücken freihalten, z.B. bei Streitigkeiten um die Kaution.
4. Kosten der ersten eigenen Wohnung: Damit musst Du rechnen
Wenn man aus dem Elternhaus auszieht, ist es häufig noch unklar, welche Kosten für eine eigene Wohnung genau auf einen zukommen.
Damit Du nach dem Einzug nicht finanziell ins Schleudern gerätst und Dich am Monatsende nur noch von Cornflakes ernähren kannst, gucken wir uns die größten Kostenblöcke hier an.
4.1 Mietkosten
Die Miete ist natürlich der größte Kostenpunkt.
Miete teilt man auf in zwei Teile: Erstens die Kaltmiete, auch Grundmiete oder Nettokaltmiete, also der reine Preis für die Wohnung, der z.B. auch in den Anzeigen auf Immobilienseiten angezeigt wird. Du zahlst sie dafür, dass Du die Wohnung überhaupt nutzen darfst. Kosten wie Heizung, Wasser oder Müllabfuhr sind hier noch nicht mit drin.
Was sich auf die Höhe der Kaltmiete auswirkt:
- Lage: Die historische Innenstadt ist meist deutlich teurer als die Randgebiete und oder ländliche Gegenden, klar.
- Größe: Kleinere Wohnungen kosten pro Quadratmeter eher mehr.
- Zustand: Neu- vs. Altbau, saniert oder auch nicht.
- Ausstattung: Balkon, Einbauküche, Aufzug, Fußbodenheizung, Sanitäranlagen etc.
- Energieeffizienz: Eine gute Dämmung kann sich im Preis widerspiegeln, spart anderseits aber bei den Nebenkosten
Grubndsätzlich dürfen Vermieter die Kaltmiete selbst festlegen; sie müssen sich dabei aber am Markt und am Mietspiegel orientieren. In vielen Städten gibt es außerdem eine Mietpreisbremse; hier darf die Kaltmiete bei einer Neuvermietung maximal 10 % über dem Mietspiegel liegen (außer bei Neubauten oder modernisierten oder möblierten Wohnungen). Die Mietpreisbremse gilt v.a. in Großstädten wie Frankfurt, Berlin oder München, in beliebten Uni-Städten und anderen Ballungsräumen.
Und dann gibt es die Warmmiete, d.h. Kaltmiete plus die Nebenkosten:
4.2 Nebenkosten
Die Nebenkosten kommen auf die Kaltmiete drauf und machen Deine Wohnung nochmal deutlich teurer. Die Nebenkosten werden ebenfalls mit der Kaltmiete vom Vermieter eingezogen und beinhalten typischerweise Heizkosten, Wasser und Abwasser, Kosten für die Müllabfuhr, den Hausmeister oder auch die Treppenhausreinigung (wenn‘s keine Kehrwoche gibt, wie bei uns im Süden 😊). Die Kaltmiete plus die Nebenkosten ergeben die Warmmiete.
Für eine Einzimmerwohnung von 30–40 m² können damit nochmal um die 100–250 € pro Monat zur einer Kaltmiete von 500–700 € dazukommen!
Und was auch nicht vergessen werden darf: Strom und Internet kosten auch noch mal extra. Das geht nicht über den Vermieter, sondern Du kümmerst Dich selbst um Anbieter und die Bezahlung. Der Rundfunkbeitrag von aktuell 18,36 € im Monat lässt sich ebenfalls nicht vermeiden.
4.3 Einmalige Kosten für die erste Wohnung & Umzug
Auch der Umzug selbst kostet Geld und es gibt einige Einmalkosten, an die Du denken solltest.
Zum einen musst Du die Kaution bezahlen, die meist bei zwei bis drei Monatskaltmieten liegt.
Beispiel: 550 € Kaltmiete × 3 Monate = 1.650 € Kaution. Diese behält der Vermieter ein, bis Du ausziehst. Ist beim Auszug alles fein, bekommst Du den vollen Betrag zurück. Gibt es beim Auszug aber Probleme mit dem Zustand der Wohnung (z.B. wenn Deine Katze die Wohnungstüren komplett zerkratzt hat oder feuchte Blumentöpfe den Holzboden beschädigt haben), werden damit z.B. Reparaturarbeiten bezahlt.
Bei den Umzugskosten selbst kannst Du viel oder auch wenig Geld ausgeben. Ein Umzugsunternehmen kostet natürlich, auch wenn es sehr bequem ist, andere die Arbeit für sich machen zu lassen, die das Know-How und auch die entsprechenden Tools haben (wie spezielle Sackkarren, um Waschmaschinen etc. die Treppen runter- und wieder raufzubefördern).
Günstiger kommst Du weg, wenn Du Friends und Family einbindest. Gerade beim ersten Einzug hast Du vielleicht noch kein gigantisches Inventar und mit ein paar helfenden Händen geht alles schneller als gedacht!
Mögliche Kosten beim Umzug ohne Profis:
- Verpackungsmaterial, Umzugskisten, Umzugsdecken, Luftpolsterfolie: 20-40 €
- Transporter mieten: 50–100 € pro Tag plus ggf. Sprit: 30–80 €
- Halteverbot bei der Stadt oder einem Online-Service beantragen, damit Du Deinen Transporter bequem vor Deinem neuen Zuhause parken und ausladen kannst: Pro Tag je nach Ort zwischen 25 und 150 €, teilw. plus Leihgebühr für die Schilder. Günstiger: Ein Familienmitglied lieb fragen, ob es sein Auto am Tag vorher an gewünschter Stelle parkt und so den Platz freihält
- Geräte im Baumarkt leihen, z.B. Sackkarre: Pro Tag um die 20 €
- Pizza und Getränke für die Helferlein: Um die 50 €
4.4 Nach dem Umzug alle Ausgaben im Blick mit einem Haushaltsbuch
Wenn Du endlich eingezogen bist, grooven sich das Leben und auch die eigenen Ausgaben meistens über die ersten Monate ein. Dies ist aber auch der perfekte Zeitpunkt, um der Frage nachzugehen: Was kostet mich mein neues Leben eigentlich?
Um die eigenen Einnahmen und Ausgaben im Blick zu haben, sie vergleichen zu können (z.B. mit dem Durchschnitt der Deutschen) und möglichweise auch Stellschrauben zum Sparen zu finden, lohnt es sich, mal eine Weile ein Haushaltsbuch zu führen!
Wie Du das am besten angehst, findest Du hier: Wohin fließt eigentlich das ganze Geld!? Schon mal an ein Haushaltsbuch gedacht?
5. Erstausstattung für die erste eigene Wohnung: Was brauche ich?
1. In der Küche
- Richtig gute Pfanne
- Scharfes Universal-Kochmesser mitsamt Wetzstahl– ein Messer für alles reicht!
- Großes Sieb – nicht nur für Nudeln essentiell
- Kaffeemaschine – empfehlenswert: French Press, Handfilter oder ein einfacher Espressokocher
- Nudelholz
- Rührschüssel (lieber eine Nummer größer als zu klein)
… und schon bald kannst Du Deinen Gästen Kaffee und Kuchen kredenzen!
2. Zum Wohlfühlen
- Schicke Kommode oder Regal – vermittelt Stil und reduziert das Chaos
- Größerer Teppich – dämmt und schafft sofort Gemütlichkeit
- 2 schöne Bettwäschesets (zum Wechseln!)
- Einheitliche, weiche Handtücher – weg mit den ausgewaschenen Erbstücken!
… vielleicht bleibt ja bald mal jemand über Nacht? 😉
3. Praktisches & kleine Helfer
- Verlängerungskabel & Steckerleisten
- Staubsauger
- Putzeimer & Schrubber
- Hammer & kleines Schraubenzieher-Set – nie verkehrt
- Akkuscharuber – für Fortgeschrittene
- Bügeleisen oder noch besser: moderner Handsteamer
- Wäscheständer (Trockner sind teuer, nicht gerade umweltfreundlich und nehmen viel Platz weg)
- Wäschesack – z.B. Korb oder großer Stoffbeutel für Deine Schmutzwäsche
… Du bist längst alt genug, Deine Wäsche selbst zu machen. Also mach’s Dir leicht!
4. Für den Notfall
- Verbandskasten mit Pflastern, Mullbinden und Co.
- Schmerz- /Fiebertabletten & Wundsalbe
- Wärmflasche/Kirschkernkissen & Kühlkompressen fürs TK-Fach
… wenn es soweit ist, fehlt Dir womöglich die Kraft, diese Dinge zu besorgen – also lieber gleich dran denken.
5. Zu guter Letzt: Etwas Stimmung!
- Wandfarbe/Tapete – es muss nicht immer Weiß sein
- Lampen – nicht nur an der Decke, sondern auch Stimmungslicht
- Zimmerpflanzen – am besten größere, die nicht so schnell austrocknen und eingehen
… bewirken Wunder in Sachen Atmosphäre. Vielleicht hat ja ein Freund oder eine Freundin einen Ableger übrig oder Du suchst Dir im Baumarkt ein schönes Exemplar aus. Pflanzen kann man lernen! Und es gehört zum Erwachsensein dazu, dass man es schafft, sich um ein Lebewesen zu kümmern.
5.1 Versicherungen für die erste eigene Wohnung: Welche brauche ich wirklich?
Und natürlich vergessen wir nicht das Thema Versicherungen! Es ist zwar nicht besonders spannend, sich auch noch damit zu beschäftigen, aber es ist wichtig.
Hausratversicherung: Schutz für Möbel, Technik & Einrichtung
Die Hausrat versicherung deckt Schäden an Deiner Einrichtung u.a. durch Feuer, Leitungswasser oder Einbruch ab – und gerade wenn Laptop, Möbel oder große Küchengeräte zerstört werden, kann das schnell sehr teuer werden.
Andererseits ist eine Hausratversicherung gerade bei kleinen Wohnungen für verhältnismäßig wenig Geld zu haben. Wenn Dich der Verlust Deiner Einrichtung also finanziell extrem belasten würde bzw. Dir Deine Einrichtung viel wert ist, findest Du hier einen Artikel zur Hausratversicherung.
Private Haftpflichtversicherung: unverzichtbar im Alltag
Die wichtigste Versicherung überhaupt. Die Privathaftpflicht versicherung schützt Dich bei teuren Missgeschicken verschiedenster Art und sollte wirklich jeder haben.
Ein typisches Beispiel: Du verlierst den Schlüssel Deiner Wohnung und der Vermieter muss in Folge alle Schlösser im Mehrfamilienhaus (30 Wohnungen) inkl. Haustür austauschen lassen. Kostenpunkt: 7.000 €.
Auch eine Privathaftpflichtversicherung kostet nicht viel; bei Adam Riese geht sie bereits bei 1,98€ pro Monat los.
Noch mehr zur PHV findest Du in diesem Artikel: Die Privathaftpflichtversicherung: Abdeckung, Inanspruchnahme, Tipps
Weitere Versicherungen für ein gutes Einleben in der neuen Wohnung
Was auch sinnvoll sein könnte, um Deine Rechte als Mieter durchzusetzen: Eine Rechtsschutz versicherung . Diese kann Dich z.B. supporten, wenn Du unrechtmäßigerweise Deine zum Beispiel bei Streit mit dem Vermieter
Wenn Du einen Hund hast, ist auch eine Hundehalterhaftpflicht versicherung sinnvoll, wenn Du ein gutes Rad oder E-Bike besitzt, vielleicht eine eigene Versicherung dafür, wenn Dir der Diebstahlschutz in Deiner Hausratversicherung nicht ausreicht.
Wenn Du Dir unsicher bist, welche Versicherungen für die erste eigene Wohnung wirklich passen, schau Dir diesen Überblick an: Diese Versicherungen helfen Dir als Mieter weiter
Adam Riese Tipp
Jeder braucht eine Hausratversicherung! Ob als WG oder in einer eigenen Wohnung, Dein Hab und Gut sollte unbedingt versichert sein. Die Adam Riese Hausratversicherung gibt’s bereits ab 2,39 € im Monat.
Melina war ursprünglich Werkstudentin und ist direkt nach ihrem Abschluss ins Adam Riese Team eingestiegen. Heute kümmert sie sich unter anderem um die Social-Media-Auftritte, Inhalte für die Rechtsschutzversicherung sowie die Adam Riese Karriereseite.