E-Bike Internationaler Tag des Fahrrads: Welche Versicherung für Dein Fahrrad lohnt sich wirklich?
Am 3. Juni wird gleich doppelt gefeiert, nämlich sowohl der Weltfahrradtag als auch der europäische Tag des Fahrrads! Passend dazu zeigen wir Dir hier, wie Du Dein Bike und alles drumherum richtig absicherst, wo die Hausratversicherung beim Thema Radschutz an ihre Grenzen stößt und wann sich eine zusätzliche Fahrrad- oder E-Bike-Versicherung wirklich lohnen kann.
Inhalte
1. Wann ist der Weltfahrradtag & der europäische Tag des Fahrrads?
Wenn Du ein wenig Radliebe im Herzen hast, dann markiere Dir den 3. Juni dick im Kalender, denn an diesem Tag wird gleich doppelt gefeiert: der Weltfahrradtag und der Europäische Tag des Fahrrads! Beide finden am selben Datum statt, beide wollen auf die Bedeutung des Fahrrads hinweisen und beide setzen sich für mehr und bessere Mobilität auf zwei Rädern ein.
Der Weltfahrradtag wurde 2018 von der UN ins Leben gerufen mit dem Ziel, zu zeigen, wie wichtig das Fahrrad als nachhaltiges, gesundes und extrem praktisches Verkehrsmittel ist. Der europäische Bruder des Tages existiert sogar schon länger (nämlich seit 1998) und fokussiert sich eher darauf, wie Radfahren Städte lebenswerter macht und wie man die Radkultur stärkt.
Gleichzeitig veröffentlicht das Statistische Bundesamt im Juni neue Statistiken zur Fahrradnutzung in Deutschland und rund um den 3. Juni und im gesamten Monat gibt es verschiedene europaweite Aktionen, z.B. die Fahrten vom ADFC und Fahrraddemos in verschiedenen Städten.
Der 3. Juni ist damit der perfekte Anlass, Deine Fahrradklingel mal ordentlich klingen zu lassen oder Dich an einer der vielen Aktionen zu beteiligen!
2. Warum der Weltfahrradtag auch ein guter Anlass für den passenden Versicherungsschutz für Dein Fahrrad ist
Der Weltfahrradtag ist der ideale Moment, mal kurz innezuhalten und zu überlegen: Wie gut ist mein Rad eigentlich geschützt?
Denn Fahrräder (und besonders E‑Bikes) sind inzwischen richtige Wertgegenstände. Wer ein hochwertiges Rad besitzt, weiß, dass man viel Geld dafür ausgeben kann. Und mit wachsendem Wert steigen auch die Risiken:
- häufiger Diebstahl in Städten
- teure Reparaturen bei Motor- oder Elektronikschäden
- Sturz- und Unfallschäden
- Vandalismus
- Naturgefahren wie Sturm oder Überschwemmung
Viele Radfahrer glauben bzw. hoffen, dass „schon irgendwas“ in ihrer Hausrat- oder einer anderen Versicherung versichert ist, aber ein bisschen mehr Sorgfalt in Versicherungsdingen lohnt sich schon. Und gerade E‑Bikes sind hier eine Klasse für sich: technisch komplexer, empfindlicher und im Schadenfall auch deutlich teurer.
Deshalb ist der Weltfahrradtag nicht nur ein schöner Aktionstag, sondern auch eine Erinnerung zu schauen, ob Dein Fahrrad oder E‑Bike wirklich den Schutz hat, den Du brauchst.
Ein Tipp, falls Du ein E‑Bike besitzt: Die E‑Bike-Versicherung von Adam Riese bietet dir Schutz weit über den klassischen Diebstahlschutz hinaus, inkl. Akku-, Elektronik-, Unfall- und Reparaturschutz.
3. Alles zum Thema Versicherungen fürs Fahrrad: Was kann ich alles versichern?
Wie und wogegen kannst Du Dein Zweirad versichern? Erstmal hast Du dafür zwei Möglichkeiten: Die Hausratversicherung (mehr zur Hausrat gibt’s ab Punkt 4 ) und eine eigene Fahrradversicherung bzw. E-Bike-Versicherung. Und die sind mitunter echte Rundum-sorglos-Pakete.
Ein Überblick über mögliche Leistungen in der Fahrradversicherung:
Diebstahl & Einbruchdiebstahl
Der Klassiker: Dein Fahrrad oder E‑Bike wird geklaut, trotz Schloss und allem. Eine Fahrradversicherung ersetzt Dir den Neuwert (oder Zeitwert, je nach Tarif und Anbieter), wenn Dein Rad abhandengekommen ist.
Unfall- und Sturzschäden
Nicht jeder Sturz bedeutet gleich einen Totalschaden, aber Reparaturen an modernen Rädern können teuer werden (Erfahrung aus der Redaktion: Schon ein leicht verbogener Rahmen plus Hinterrad wegen eines Auffahrunfalls ergibt bei der Reparatur einen ordentlichen dreistelligen Betrag). Versicherungen übernehmen hier z.B. die Kosten für platte Reifen, verbogene Rahmen oder auch beschädigte Anbauteile.
Reparaturen
Schäden, die nicht aus einem Unfall resultieren, wie Materialmacken, Bedienfehler oder auch Verschleiß und Abnutzung können ebenfalls abgedeckt werden.
Vandalismus
Dein Fahrrad wurde mutwillig beschädigt? Zerkratzter Lack, gebrochene Speichen oder auch abgerissene Komponenten sind in vielen Tarifen versichert.
Naturgefahren
Ein Sturm wirft Dein Fahrrad um, es wird durch einen Hagelschauer demoliert oder durch Starkregen kommt Wasser in die Elektronik: Je nach Tarif und Versicherer sind das versicherbare Fälle.
Akkuschäden & Elektronikfehler
Ein wichtiger Punkt für E‑Bike-Besitzer: Die feine Elektronik und Akkus können kaputtgehen, überhitzen, Feuchtigkeit abbekommen oder durch Kurzschluss beschädigt werden. Guter Versicherungsschutz übernimmt genau solche Schäden.
Verschleiß
Einige Versicherungen (wie auch Adam Riese) decken sogar Verschleiß ab, allerdings nur unter klar definierten Bedingungen, z.B. Alter des Fahrrads, Wartezeiten.
Pannenhilfe & Mobilitätsleistungen
Wenn unterwegs was schiefgeht, können der Abtransport eines kaputten Rads, ein temporäres Ersatzrad für die Weiter-/Rückfahrt oder auch Rücktransport bzw. Übernachtungskosten Teil einer modernen Fahrradversicherung sein. Häufig fällt das auch unter den Begriff Schutzbrief.
4. Ist mein Fahrrad in meiner Hausratversicherung mitversichert?
Viele Hausratversicherungen schließen den Schutz für Fahrraddiebstahl optional ein. Das klingt erstmal gut, aber es lohnt sich ganz genau hinzuschauen, denn Hausrat- ist nicht gleich Fahrradversicherung!
Typische Einschränkungen bei der Hausrat sind:
- Dein Rad ist nur gegen Diebstahl versichert, nicht gegen Unfall‑, Sturz‑, Vandalismus‑ oder Reparaturschäden.
- Es gibt manche feste Entschädigungsgrenzen, z.B. 1–5 % der Versicherungssumme.
- Manche Tarife haben eine Nachtzeitklausel (d.h. kein Schutz von 22 bis 6 Uhr, außer das Rad steht im abgeschlossenen Raum).
- Der Ort des Diebstahls spielt eine Rolle: Eigene abschließbare Keller sind meistens versichert, Gemeinschaftskeller oft nur mit Extra-Schloss, auf der Straße muss das Rad angeschlossen sein.
Für ein klassisches Citybike kann der Schutz der Hausrat tatsächlich reichen. Für hochwertige Räder und insbesondere für E‑Bikes ist die Hausrat allerdings oft nicht genug.
4.1 Worauf muss ich achten, damit das Fahrrad im Hausrat versichert ist?
Wenn Du Dein Fahrrad über die Hausratversicherung absichern möchtest, solltest Du unbedingt Folgendes prüfen:
- Ist Fahrraddiebstahl im Tarif überhaupt eingeschlossen?
- Wie hoch ist die Entschädigungsgrenze und reicht die für Dein Rad?
- Gelten Ausnahmen wie eine Nachtzeitklausel?
- Wie muss das Fahrrad gesichert sein? (z.B. im abgeschlossenen Keller, mit einem bestimmten Fahrradschloss)
- Wo gilt der Schutz? (Straße, Keller, Gemeinschaftsräume, Ausland)
In vielen Tarifen gilt der Fahrraddiebstahlschutz nur, wenn das Rad korrekt abgeschlossen war und sich an einem versicherten Ort befand. Steht das Fahrrad draußen auf der Straße, ist es z.B. oft nicht automatisch mitversichert, besonders dann wenn eine Nachtzeitklausel greift. Zudem verlangen manche Versicherer bestimmte Schlossarten oder andere Sicherungen wie die Lagerung des Rads hinter verschlossenen Türen.
5. Fahrradversicherung ohne Hausrat: Lohnt sich eine Fahrradversicherung bzw. E-Bike-Versicherung?
Eine Fahrradversicherung kann sinnvoll sein, kommt aber drauf an wie Deine Präferenzen sind und was für ein Bike Du hast. Für ein günstiges Rad reicht der Diebstahlschutz der Hausrat eigentlich aus. Sobald Dein Fahrrad jedoch besonders wertvoll ist (egal ob materiell oder auch von sentimentalem Wert), ein Motor verbaut ist oder Du gern Features wie Pannenhilfe oder Reparaturschutz hättest, kann ein eigener Versicherungsschutz eine gute Idee sein.
Wann sich eine extra Fahrradversicherung lohnen kann:
- Bei hochwertigen Fahrrädern & E‑Bikes
- Wenn Du Extra-Schutz möchtest, z.B. bei:
- Sturz- und Unfallschäden
- Vandalismus
- Reparaturen
- Schutzbrief/Pannenhilfe
- Wenn Du weltweiten Schutz möchtest (z.B. im Urlaub).
Tipp: Bei der Adam Riese E-Bike-Versicherung wählst Du ganz flexibel, welche Leistungen und Bausteine Du brauchst.
6. Welche Versicherung brauche ich bei einem Fahrradunfall?
Ein Fahrradunfall kann vieles sein, vom umgekippten Rad bis zum Zusammenstoß mit einem Auto. Entscheidend ist deshalb die Frage: Wer oder was wurde beschädigt? Denn davon hängt ab, welche Versicherung einspringt.
Wenn Du selbst einen Unfall verursachst und dabei jemand anderes zu Schaden kommt, ist Deine Privathaftpflichtversicherung unverzichtbar. Beschädigst Du dagegen „nur“ Dein eigenes Rad, kommt eine Fahrrad‑ oder E‑Bike‑Versicherung ins Spiel, sie kann die Reparaturkosten oder auch die Kosten für ein Ersatzrad (nach einem Totalschaden) übernehmen.
Kommst Du selbst bei dem Unfall zu Schaden, greifen dagegen die Krankenversicherung (für die direkten Behandlungskosten) und ggf. die private Unfallversicherung (z.B. bei dauerhaften Unfallfolgen oder für Gipsgeld). Besonders bei E‑Bikes lohnt sich ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen: In vielen guten E‑Bike-Tarifen sind Unfall‑, Sturz‑ und Elektronikschäden mit drin. Für alle, die viel unterwegs sind, ist das bares Geld wert, wenn doch mal was passiert.
7. Pannenhilfe fürs Fahrrad: Wer hilft im Notfall?
Eine Fahrradpanne kommt immer im falschen Moment: mitten im Feierabendverkehr, auf einer längeren Familientour oder irgendwo auf einem hübschen Waldweg, weit weg vom nächsten Fahrradfachgeschäft. Während Du dann ohne Versicherung auf Glück, ein gut sortiertes Werkzeugtäschchen oder hilfsbereite Passanten angewiesen bist, sieht es mit einer modernen Fahrrad- oder E‑Bike-Versicherung deutlich besser aus. Viele Anbieter bieten heute einen Pannenschutz (auch Schutzbrief genannt), der Dich nicht hilflos stehen lässt.
Der Pannendienst hilft rund um die Uhr, wenn Dein Rad on Tour nicht mehr fahrbereit ist, z.B. wegen einer Reifenpanne, einen Kettenriss, einen Elektronikfehler oder auch nach einem Sturz. Wenn möglich wird Dein Bike direkt vor Ort wieder fahrbereit gemacht. Und falls das nicht klappt, wirst Du samt Rad zur nächsten Werkstatt, zurück zum Startpunkt oder auch nach Hause gebracht. Die Bike-Pannenhilfe funktioniert also im Grunde so wie eine Auto-Pannenhilfe. Besonders praktisch: Einige Tarife übernehmen auch Ersatzfahrräder, Übernachtungskosten oder einen Rücktransport aus dem Urlaub, wenn gar nichts mehr geht.
Übrigens gibt es solche Fahrrad-Schutzbriefe auch separat oder als Zusatz zu Mitgliedschaften in manchen Vereinen mit Fahrradfokus. Einzeln kosten sie aber meist mehr als Bausteine in einer Versicherung.
8. Hausrat- oder Fahrradversicherung: Welche Versicherung ist die beste Wahl?
Ob die Hausrat- oder eine spezielle Fahrradversicherung die bessere Wahl ist, hängt davon ab, wie wertvoll Dein Rad für Dich ist und welche Risiken Du abdecken möchtest. Die Hausratversicherung schützt in der Regel nur vor Diebstahl und auch nur, wenn der Baustein eingeschlossen ist und alle Bedingungen erfüllt werden. Für ein günstiges Stadtrad kann das komplett ausreichen. Aber bei hochwertigen Fahrrädern oder E‑Bikes stößt die Hausrat schnell an ihre Grenzen: Wertobergrenzen sind oft zu niedrig und wichtige Schäden wie Stürze, Pannen oder Vandalismus bleiben komplett außen vor.
Eine Fahrrad- oder E‑Bike-Versicherung bietet dagegen einen viel umfassenderen Schutz. Sie übernimmt nicht nur den Diebstahl, sondern je nach Tarif und Bausteinen auch Reparaturen nach Unfällen, Stürzen, bei Akku- und Elektronikdefekten, Materialfehlern und oft sogar Verschleiß. Hinzu kommt die Pannenhilfe für unterwegs.
Wenn Du also ein teures Bike besitzt, viel fährst oder Dich auf Dein E‑Bike im Alltag verlässt, ist eine extra Fahrrad- bzw. E‑Bike-Versicherung häufig die sicherere und entspanntere Wahl.
Adam Riese Tipp
Die Adam Riese E-Bike-Versicherung schützt E-Bikes, egal ob neu oder gebraucht und auf Wunsch inklusive Diebstahl- & Reparatur-Baustein.
Pia ist Texterin im Ratgeber-Team und kümmert sich auch um Webseiteninhalte, Versicherungsdokumente und Nachhaltigkeitsthemen.